Ein Punkt in letzter Minute

Am Samstag konnten die Damen des VfK Diedesheim nach einem sehenswerten Schlussspurt ein umjubeltes 3:3 mit nach Hause nehmen. Auf einem sehr kleinen und für die VfK-Damen ungewohnten Kunstrasenplatz liefen die Gäste von Beginn an dem Gegner hinterher und konnten kaum einen Zweikampf für sich entscheiden.

 

 

 

Bereits in der 14. Minute mussten die Diedesheimerinnen den ersten Gegentreffer hinnehmen. Nach einem gut getretenen Freistoß wehrte Torhüterin Luffer den Ball zuerst noch ab, hatte aber das Nachsehen, als am langen Pfosten eine Spielerin vom KIT Sport Club ganz alleine stand und den Ball nur noch einschieben musste. Die VfK-Damen versuchten oft mit langen Bällen an der gut sortierten Abwehr der KIT-Damen vorbeizukommen, was in der ersten Halbzeit aber fast nie gelang. Es dauerte bis zur 40. Minute, ehe man eine Chance des VfK vermerken konnte. Ein langer Ball von Zettl wurde von Lind auf Schöll abgelegt, deren Schuss jedoch knapp über das Tor flog. In der 40. Minute erzielte der KIT Sport Club das verdiente 2:0. Auch hier war es wieder ein Freistoß, der den Weg ins Netz fand.
In der zweiten Halbzeit wollten die VfK-Damen das Spiel offener gestalten, was ihnen aber kaum gelang. Der Gegner verteidigte weiter kompakt und setzte immer wieder Akzente in der Offensive. In der 69. Minute fiel das 3:0 für den KIT Sport-Club. Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel schaltete die KIT-Stürmerin schnell und bediente ihre Kollegin, die zum 3:0 erhöhte. Bei diesem deutlichen Rückstand glaubte keiner der Außenstehenden mehr daran, an diesem Tag noch etwas Zählbares aus Karlsruhe mitnehmen zu können - die Spielerinnen des VfK aber schon. Sie rannten weiter jeden Ball an und warfen sich in jeden Zweikampf. In der 82. Minute war es dann Kaufmann, die das 3:1 schoss und den furiosen Endspurt der VfK-Damen einläutete. Spürbar ging nun ein Ruck durch die Mannschaft und nur eine Minute später konnte Lind den 3:2 Anschlusstreffer erzielen. Nach diesem Treffer wurden die VfK-Damen von allen mitgereisten Fans lautstark unterstützt und motiviert. In der 88. Minute setzte Schöll ihre Gegenspielerin im eigenen Sechzehner dermaßen unter Druck, dass sie den Ball ins eigene Netz zum 3:3 Endstand der Partie beförderte.
Trainer Rajakov war mit diesem einen Punkt mehr als zufrieden: „Hätten wir hier heute 3:0 verloren, hätten wir uns nicht beschweren dürfen. Der Gegner hatte ein technisch sehr hohes Niveau und das Spiel 80 Minuten lang im Griff“, so Rajakov. Allerdings lobte er auch seine Mannschaft, dass diese bis zum Schluss kämpfte und so noch das fast Unmögliche schaffte.

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